• Selbsthilfemodule

    Diese Selbsthilfemodule solle Ihnen eine Hilfestellung sein, damit es Ihnen besser geht. Es ist keine besondere Reihenfolge der Module vorgesehen, bis auf die Module "Menschen" und "Aufstellung und Bühne", die in dieser Reihenfolge bearbeitet werden sollten. Wir empfehlen Ihnen jedoch, wenn Sie diesen Service zum ersten Mal anwenden, mit Modul 1 zu beginnen.

    • Regeln & Übungen

      Viele Patienten mit Tumor- Erkrankungen haben, unabhängig vom Verlauf und Status des Tumors, Schwierigkeiten darin, mit der Erkrankung und den Folgen umzugehen. In diesen Modulen von INCOBETH haben wir für Sie einige Informationen, Übungen und Anleitungen gesammelt.

      Es geht um
      • Krankheitsverständnis
      • Schlaf- und Appetitstörungen
      • sexuelle Störungen
      • berufliche Aspekte
      • Hobby und Aktivitäten

      Sie können, wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, einige wichtige Schritte mit diesen ersten INCOBETH-Modulen machen.

    • Psychoedukation

      Was ist CRC?

      Das colorectale Carcinom (Darmkrebs) ist die zweithäufigste Tumor- Erkrankung des mittleren und höheren Lebensalters. Es gibt eine Wahrscheinlichkeit von fast 6% in den Industrieländern, dass man im Laufe seines Lebens an einem Darmkrebs erkrankt. Dabei sind die Heilungschancen gar nicht so schlecht - wenn der Tumor früh genug erkannt wird. Insgesamt ist die 5-Jahres- Überlebensrate bei 40-60%. Neben dem Lebensalter spielen auch Ernährung und Vererbung eine Rolle bei der Entwicklung eines Darmkrebs-Leidens. Die Behandlung erfolgt durch Operation, Bestrahlung und Chemotherapie.

    • Psychovegetative Störung

      Vegetative Störungen

      Vegetative Störungen treten häufig in der Folge oder begleitend zu einem Karzinom auf. Es kann sich dabei um die direkten Folgen von Funktionsstörungen der inneren Drüsen handeln – also Hormone, Elektrolyte oder andere Körperstoffe führen zu Veränderungen bei Schlaf und Appetit, aber auch bei Körpergefühl, sexuellen Empfindungen oder etwa Blutdruck oder Schiwtzen. Oft sind solche Beschwerden mit Einschränkungen im Wohlbefinden verbunden, die unangenehm, quälend oder reduzierend für die gesamte Lebensqualität sein können. In diesen Übungen hier wollen wir Ihnen ein paar Anregungen und Anleitungen vermitteln, um gegen diese Beschwerden vorgehen zu können.


    • Achtsamkeit

      Aus der fernöstlichen Tradition des Meditierens ist die mittlerweile auch in der westlichen Medizin anerkannte Idee der Achtsamkeit gekommen. Menschen sind – gerade in unseren Tagen – zu schnell abgelenkt, werden von viel zu vielen Reizen immer wieder angetriggert und schaffen sich selbst auch noch Reize und Stimulationen, die letztlich eben auch psychische Belastungen machen. Die Achtsamkeit in dem Sinn, in dem wir sie hier üben wollen, ist vor allem eine ganz wertvolle Fähigkeit, sich bewusst auf eine Sache zu konzentrieren, andere Reize auszublenden und mit ganzer Aufmerksamkeit an dieser Sache zu bleiben, bis sie gewissermaßen alle Sinne beherrscht.

    • Akzeptanz

      Akzeptieren heißt Dinge anzunehmen, sie zu tolerieren und mit ihnen umzugehen. In unserer Gesellschaft in der heutigen Zeit ist der Mensch kaum noch Gefahren ausgesetzt. Wir haben unser Leben unter Kontrolle und können Probleme aktiv lösen.Daher fällt es oft schwer, anzuerkennen, dass ein Problem nicht lösbar ist, wie zum Beispiel eine schwere Krankheit oder körperliche Veränderungen.Wir stecken viel Zeit und Energie in Hadern und Widerstand, woraus psychisches Leid entsteht. Daher ist es wichtig, die Fähigkeit zur Akzeptanz zu trainieren und bewusst einzusetzen. Nur so ist es möglich, konstruktiv mit unveränderbaren Situationen oder Dingen umzugehen und psychische Beschwerden zu lindern.

    • Aktivität

      Die Diagnose verändert alles - und doch sollen und wollen Sie im weiteren Verlauf Ihr Leben nicht mit medizinischen Profis, in Arztpraxen und Krankenhäusern führen, sondern Sie wollen in einer angemessenen Form zurück zu dem früheren Leben. Auch wenn vielleicht das eine oder andere Detail anders wird, auch wenn es Einschränkungen und Probleme bei einzelnen Dingen gibt, so haben Sie das Ziel, wieder mit Freunden und Familie, im beruflichen Umfeld und in der Freizeit aktiv zu sein, zu Recht. In diesem Modul wollen wir Ihnen zeigen, auf was Sie achten sollten, damit der Wiedereinstieg in das soziale Umfeld oder die Neuorganisation eines Umfelds gelingen kann. Es gibt in der Gestaltung dieses Einstiegs nur zwei Regeln zu beachten, doch diese Regeln sind einerseits wichtig, andererseits werden sie oft versäumt: Die erste Regel ist es, für sich selbst zu klären, was man eigentlich will und erwartet, die zweite Regel ist es, einen offenen Dialog mit den Menschen, mit denen man zu tun hat, aufzunehmen.


    • Eigenschaften

      Es ist ein wichtiger Schritt, sich selbst wahrzunehmen - in vielen Aspekten. In diesem Modul werden wir versuchen, Sie dabei zu unterstützen, sich über Ihre persönlichen Eigenschaften ein Bild zu verschaffen.

    • Menschen

      Der Mensch steht nicht allein in dieser Welt. Jeder ist auf die eine oder andere Art mit anderen Menschen und der Umgebung verbunden, wird beeinflußt und übt selbst Einfluss aus. In diesem Modul lernen Sie die Einbindung der eigenen Person in ein Netzwerk aus anderen Menschen wahrzunehmen.

    • Aufstellung und Bühne

      Dieses Modul soll Ihnen dabei helfen sich darüber klar zu werden, welche Beziehung Sie zu den Menschen haben, die für sie wichtig sind oder waren. Im Modul Menschen haben Sie die wichtigen Menschen in Ihrem Leben gefunden. In diesem Modul möchten wir Sie nun bitten die Beziehungen zu diesen Menschen für sich genau zu beleuchten.